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Die Paul-Baumann-Sternwarte in Klein-Winternheim wurde in 1984 als Außensternwarte der AAG Mainz e. V. fertiggestellt. Der Name geht auf den Mainzer Politiker und Amateurastronomen Paul Baumann (* 27. März 1901 in Biebrich; † 17. Dezember 1976 in Mainz) zurück. Aus seinem Freundeskreis bildete sich in 1961 die Astronomische Arbeitsgemeinschaft – seit 1970 auch in Vereinsform.

Der Mainzer Astrophysiker Werner Landgraf entdeckte 1987 einen Hauptgürtelasteroid und benannte ihn nach Paul Baumann und seiner Frau Helene.

Das Hauptinstrument ist ein parallaktisch montiertes, computergesteuertes 12" Schmidt-Cassegrain-Teleskop.

Daneben steht ein 5" ED-Refraktor auf einer zweiten fest installierten, ebenfalls parallaktischen Montierung zur Verfügung.

Mit dem LUNT B1200 Hα-Teleskop können Sonneneruptionen am Sonnenrand und auf der Sonnenscheibe beobachtet werden.

Die Sternwarte ist regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich. Beobachtungsabende, Teleskop-Sprechstunde und in den Sommermonaten auch Sonnenbeobachtungen gehören zum regelmäßigen Angebot der AAG. Diese Veranstaltungen sind kostenlos.


Wegbeschreibung
Die Sternwarte liegt an der A63, Ausfahrt Klein-Winternheim, etwa 8 km südwestlich der Mainzer Innenstadt. Ab dem Kreisel nahe der Autobahnausfahrt ist die Sternwarte ausgeschildert. Parken Sie am beleuchteten P&R Mitfahrerparkplatz am Kreisel und gehen Sie die letzten 300 m zu Fuß (dem Weg hinter dem Parkplatz folgen), oder kommen Sie ganz zu Fuß aus Klein-Winternheim!

Wer nach Klein-Winternheim mit ÖPNV kommen möchte, soll an der Haltestelle Klein-Winternheim Brücke/A63 aussteigen.
Die Straße vom Kreisel an der Ausfahrt der A63/L401 zum Wohngebiet Quellborn trägt seit einigen Jahren den Namen „An der Sternwarte“. Eventuell ist das beim RMV oder in den GPS-Daten noch nicht verzeichnet.